Das Seminar musste leider abgesagt werden!

Fortbildungs-Seminar mit Brigitte Paul in Lüdenscheid-Brügge

Die innere Haltung des Practitioners

Erfahrungsorientiertes Selbststudium in Achtsamkeit mit der Hakomi-Methode (nach Ron Kurtz)
Dieser Workshop richtet sich an jeden, der anderen Menschen eine Unterstützung auf ihrem Weg zur Heilung sein möchte. Aber nicht nur Practitioner und Lehrer, Berater und Therapeuten können von dieser Arbeit profitieren, sondern jeder, der willens und in der Lage ist, sich nach innen zu wenden und neugierig auf das ist, was er dort vorfinden könnte… Bereits in den 90-er Jahren zeigten vier großangelegte Studien in den USA, dass die Haltung, mit der ein Therapeut seinem Gegenüber begegnet für die Veränderungen in einer Therapie eine achtmal so große Rolle spielen wie die angewandten Techniken!
Was ist das für eine Haltung, die einen so immensen Einfluss auf den Verlauf einer Begegnung hat?
Es ist die Haltung einer „liebevollen Präsenz“. „Liebevolle Präsenz“ erkennt man daran, dass Menschen uns offen und neugierig, spielerisch und wertfrei begegnen. In einer solchen Haltung kommunizieren wir Mitgefühl und dass wir den anderen wirklich mit seiner wahren Innerlichkeit sehen und verstehen.
Hakomi ist ein Weg, den Automatismen auf die Spur zu kommen, die unser Leben und unser Erleben lenken.
Wie sind wir zu dem/der geworden, der/die wir heute sind? Warum erleben wir Dinge und Beziehungen so, wie wir sie erleben? Und noch wichtiger: was hindert uns daran, neue vielleicht nährendere Erfahrungen zu machen und unnötiges Leid in unserem Leben zu verringern? Diesen Fragen nähern wir uns im Hakomi in einer achtsamen und experimentellen Haltung. Was bedeutet das konkret? Wir stellen kurze Momente von Achtsamkeit her und studieren unsere Reaktion auf potentiell nährende Sätze wie zum Beispiel „Du bist ein guter Mensch“ oder „Du musst nichts tun“ oder „Es ist in Ordnung, etwas zu brauchen“ Hören wir diese Sätze in einem normalen Alltagsbewusstsein, das eben nicht durch Achtsamkeit gekennzeichnet ist, werden sie vermutlich keinen großen Effekt haben. Wird der gleiche Satz in Achtsamkeit von einer liebevollen Präsenz empfangen, fühlt das Unbewusste sich angesprochen und dementsprechend ist es das Unbewusste, das darauf reagiert. Also, wir sprechen in einer liebevollen achtsamen Haltung zu anderen Teilen unseres Gehirns! Zu Strukturen, die normalerweise nicht so leicht zugänglich sind. Das Unbewusste spricht sozusagen eine andere Sprache. Es zeigt sich nur dann, wenn es die Atmosphäre als sicher einschätzt und die Möglichkeit zu Heilung sieht.
Wir Menschen sind selbstorganisierende Wesen, das heißt, uns wohnt die Kraft inne, uns selbst zu heilen. Auf diese Gelegenheiten wartet das Unbewusste, und es erkennt sie, wenn sie sich ihm bieten! Diesen Prozess zu unterstützen ist das Anliegen und die Stärke der Hakomi-Methode. www.hakomi.com www.loving-presence.de
Wir werden zu zweit oder in kleinen Gruppen auf dem Boden arbeiten. Berührung ist ein sinnvoller Teil der Arbeit, jedoch nicht unentbehrlich und findet nur mit Einverständnis statt.
Auch für diejenigen, die schon im letzten Jahr dabei waren bleibt es spannend. Selbsterforschung kann uns mit zunehmender Praxis an immer tiefer sitzende Muster führen. Ihr findet vielleicht dieses Mal ganz andere Dinge heraus als beim letzten Mal. Die Übungen variieren auch immer ein bisschen.

Die innere Haltung des Practitioners

Erfahrungsorientiertes Selbststudium in Achtsamkeit mit der Hakomi-Methode (nach Ron Kurtz)
Samstag, 24. November 2018, 10-18 Uhr (inkl. Mittagspause), 100,-€

Samstag, 24.11.2018
10:00 — 18:00

„machwas…“ e.V. Lüdenscheid

Brigitte Paul